ich möchte hiermit einmal auf mein eigenes kleines Fraktur-Projekt hinweiſen, welches darin beſteht, Klaſſiker der Literatur (die auf Grund ihres Alters inzwiſchen gemeinfrei ſind), in einer gebrochenen Schrift neu zu ſetzen.
----> http://www.gawl.de/Konzept.html
(»Neue« Autoren wären mir zwar auch nicht unwillkommen, allerdings ſind Fraktur-Schriften offenbar nicht hinreichend populär, ſodaß ſich viele bei mir gemeldet hätten
Allen Teilnehmer dieſes Forums dürfte bewußt ſein, daß dies eine Menge Arbeit darſtellt, ſelbſt in denjenigen Fällen, wo der zugrundeliegende Text ſchon digital (Projekt Gutenberg ö.ä.) verfügbar iſt, denn im allgemeinen präſentieren dieſe digitalen Bibliotheken ihre Texte ohne Unterſcheidung zwiſchen ſ und s, und eine automatiſche nachträgliche Unterſcheidung per Programm iſt kaum machbar. Der Lohn der Mühe iſt dann aber auch ein E-Book mit »richtigem« Text, keine geſcannten (und damit ſehr viel Speicherplatz benötigenden und nicht ſauber größenſkalierbaren) Dateien.
Bisher habe ich für alle dieſe Fraktur-E-Books das pdf-Format gewählt, weil es mir als einziges Format hinreichend Layout-treu erſchien, um auch Ligaturen etc. korrekt umzuſetzen.
Nun habe ich begonnen, verſuchsweiſe eines der Werke (Bettina von Arnim: Das Leben der Hochgräfin Gritta von Rattenzuhausbeiunsgehe) zuſätzlich als epub anzubieten, weil ich den Eindruck habe, daß ſich dieſes Format (zumindeſt in Deutſchland) nun allmählich als Standard für E-Books durchſetzt.
Die offiziellen Standards für das epub-Format ſehen allerdings vor, daß Schriften im otf-Format einzubinden ſind, daher habe ich mir erlaubt, die hier angebotenen Unifraktur-Schriften über Fontforge in dieſes Schriftenformat umzuwandeln, was hoffentlich hier nicht auf Widerſpruch ſtößt.
Anſonſten ſind Anregungen, Vorſchläge etc. gerne willkommen!